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Der Hochrhein und die Thur bietet für Schwimmer und Freizeitkapitäne ein besonderes aber auch gefährliches Naturerlebnis. Wer jedoch einige elementare Regeln befolgt, minimiert das Risiko. |
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Die wichtigsten Infos auf einen Blick: Merkblatt "Sicherheit Thur" [PDF] Hochrhein: Vorsicht vor Schiffen und Wiffen Badende (Schwimmer) und Führer von so genannt motorlosen Vergnügungsschiffen (Schlauchboote, Kajaks, etc.) müssen sich ausserhalb des markierten Fahrwassers aufhalten, am besten in der Nähe des Ufers. Es gilt, genügend Abstand zu Fahrgast- oder Kursschiffen, Wiffen und Brückenpfeilern einzuhalten. In Diessenhofen ist die Begegnung mit Kursschiffen besonders heikel: Dort müssen Freizeitkapitäne auf die rechte, beziehungsweise deutsche Rheinseite ausweichen, da die Kursschiffe die ganze Rheinbreite zum Wenden benötigen. Wenn Boote nicht rechtzeitig am abgemachten Zielort eintreffen, muss unverzüglich die Polizei (Notrufnummer 117) informiert werden. Ebenso, wenn nach einer Havarie das Boot oder persönliche Effekten im Wasser zurückbleiben. Wer ein Boot steuert, sollte vorab den unbekannten Flussabschnitt erkunden, keinen Alkohol trinken und sich von ortskundigen Personen beraten lassen. Das Video (wmv-Format) ist nach kurzer Ladezeit bereit. Alternativ kann es auch hier auf Youtube angeschaut werden. Es dürfen nur vorschriftsgemäss gekennzeichnete Boote eingesetzt werden. Bei einer Länge von über 2,5 m Länge braucht es ein behördlich zugeteiltes Kennzeichen, alle anderen Wasserfahrzeuge müssen mindestens mit Name, Adresse und Telefonnummer des Eigentümers versehen sein. Jedes Boot hat eine Nutzlast, die nicht überschritten werden darf. Auf keinen Fall dürfen Boote zusammengebunden werden, weil so an Fahrwasserzeichen sehr gefährliche Situationen entstehen können. Freizeitkapitäne müssen dafür sorgen, dass Kinder und ungeübte Schwimmer immer eine passende Rettungsweste mit Kragen oder einen Rettungskragen tragen. Auch beim Treibenlassen gilt es, immer aufmerksam zu bleiben. Thur: Unberechenbar und riskant Obwohl sie teilweise breit und scheinbar gemächlich fliesst, ist die Thur ein Wildbach, der auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Die Thur gilt als nicht schiffbares Gewässer, das Befahren geschieht deshalb auf eigene Gefahr. Kritische Stellen sind unter anderem Wehre, wo Boote und Luftmatratzen leicht in den Wasserwalzen hängenbleiben können. Aber auch Steine, Sandbänke, Äste und ganze Baumstämme bergen grosse Risiken. Je nach Wetterlage kann die Thur innert kurzer Zeit zu einem reissenden Fluss werden.
Zusätzliche Informationen und Links: Merkblatt "Schlauchboote Hochrhein" [PDF, 383 KB] |

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Beim Spass auf den Fliessgewässern lauern Gefahren
Die Hochrheinstrecke zwischen Eschenz und Schaffhausen und die Thur locken jedes Jahr Tausende von Wassersportlern an. Die Erfahrungen zeigen aber, dass die teilweise ortsunkundigen Freizeitkapitäne und Badenden vor allem auf und in dem schnell fliessenden Gewässer die Gefahren vielfach unterschätzen. Damit das vergnügen nicht zum Albtraum wird, müssen unbedingt die elementaren Verhaltensregeln beachtet werden.